Dada in Apolda

Der Dadaismus (auch Dada) ist eine internationale revolutionäre Kunst- und Literaturrichtung um 1920, die gegen künstlerische Ideale und für die Freiheit der Kunst eintrat und in der Kunst das Irrationale betonte.

„Wir müssen uns ohne Voreingenommenheit dem Kunstwerk gegenüber stellen“, sagt Hannah Höch, eine der bekanntesten Dadaistinnen ihrer Zeit und zudem die einzige deutsche Vertreterin dieser Kunstform. Dem Bild ohne Vorurteil gegenübertreten und es auf sich wirken lassen. Genau diesem Rat sind die Schüler und Schülerinnen des Kunstkurses der zwölften Klasse in Begleitung ihrer Lehrerin Frau Jenke am Samstag den 02.09.17 in Apolda gefolgt. Dort können Werke Hannah Höchs unter dem Thema „Flora Vitalis“ besichtigt werden. Durch die Ausstellung führten Florian Schwartze und Tim Muschiol, zwei Schüler des Kurses, und brachten ihren Mitschülern so die Kunstform des Dadaismus etwas näher. Eifrige Gespräche und Diskussionen über die verschiedenen Interpretationsmöglichkeiten der Werke wurden ausgelöst. Nicht verwunderlich, denn die Philosophie des Dadaismus basiert auf Zufall und Beliebigkeit, und besagt dass alles möglich ist. Dem Künstler sind keine Grenzen gesetzt, was in Hannah Höchs Bildern auf wunderbare Weise zum Ausdruck kommt.